Inspiration

 erkenne die zeichen
Lebensstil

Erkenne die Zeichen

Ich war in meinem Leben oft zu schnell oder zu langsam und erkannte den richtigen Zeitpunkt selten – entweder konnte ich ihn nicht abwarten oder habe ihn verpasst. Es dauerte, bis ich die Zeichen einer Gelegenheit erkannte. Das Wort wirkt unscheinbar, dabei mehr birgt es Möglichkeiten, Chancen, das Glück.

Erkenne ihre Zeichen: Gute Gelegenheiten kommen meist in einem unerwarteten Moment daher. Bereite dich deshalb vor, lerne deine Sehnsüchte und Wünsche besser kennen. Und dann trau dich, die gute Gelegenheit beim Schopf zu packen. Wer weiß, wann die nächste kommt.

In meinem Buch 33 Wörter, die dein Leben verändern, erfährst du, was das Wort sonst noch alles kann. weniger

der Buchstabe T
Lesestoff

Traumsammlerin

Mein derzeitiges Lieblingsbuch, das auf meinem Schreibtisch liegt und in das ich regelmäßig hineinlese – weil es so schön, rau, wild, sanft, poetisch und weise ist. Weil ich darin immer eine Antwort finde. Und weil ich Patti Smith als Dichterin verehre.

träumen

 wasserdialog
Podcast

Wasserdialoge

Was dein Textfluss für dich tun kann, wenn du die Kontrolle abgibst und seiner Kraft vertraust? Darüber spreche ich mit Ines Ehrbar in ihrem Podcast „Wasserdialoge“. Du erfährst auch, wie ich mit Veränderungen umgehe und warum Wasser als Element wichtig für mich ist. Dauer: 55 Minuten

zuhören

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Lesestoff

Eden

Alba ist Sprach­wissenschaftlerin an der Universität Reykjavik, entscheidet sich aber von einem Tag auf den anderen für ein anderes Leben: Auf einem riesigen abgeschiedenen Grundstück am Rand eines Gletscherflusses will sie einen Garten Eden anlegen – im rauen Klima von Island!

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Lesestoff

Pusztagold

Die Überraschung meines vergangenen Lesejahres: Die Ich-Erzählerin kehrt nach Jahren in Berlin in ihr Heimatdorf in der burgenländischen Puszta zurück. Dort ist sie bereit zu sorgen: für die Landschaft, Saatgut, Familienbäume und einen Menschen, ihren Freund A.

sorgen

 gangschaltung des lebens
Kreativität

Gangschaltung des Lebens

Schnell war jahrzehntelang mein Lebenstempo. Vor zwei Jahren hörte meine Schnelligkeit von einem Tag zum anderen auf. Ich konnte nicht mehr schnell sein, obwohl ich es so gerne wollte. Also feuerte ich mich beim Schreiben, Denken, Gehen, Leben an. mehr Doch kaum war ich unachtsam, fiel mein Tempo zurück. Ich wurde langsam und eine Irritation stieg in mir hoch: Langsam? Ich doch nicht!

Dann kamen die Erinnerungen: wie ich als Kind im Nussbaum sitze und ins Land schaue. Oder wie ich als Studentin in der Bibliothek sitze und Bücher wälze oder mir eine Erdäpfelsuppe koche. In keiner dieser Erinnerungen war ich schnell. Was also war mein Lebenstempo?

Nachdem ich monatelang durchgehend langsam war, hörte auch dieses Tempo von einem Tag zum anderen auf. Heute kann ich wieder schnell sein – und ich liebe es. Ich kann aber auch kontemplativ und langsam sein – und genieße es. Was war passiert? Offenbar habe ich nach vielen Jahren wieder die Gangschaltung des Lebens entdeckt. Sie ist eine gute Grundlage für eine wache Kreativität. weniger

Hast du etwas verloren?
Lesestoff

Wenn du es heimlich machen willst ...

… musst du die Schafe töten. Der Roman von Anna Maschik ist die Entdeckung meines vergangenen Lesejahres: Sie erzählt eine Familiengeschichte, die auf einem Bauernhof an der Nordsee beginnt und in Wien endet: in kurzen Passagen, abgebrüht und magisch zugleich. Großartig!

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Reise

Steyr

Steyr ist ein interessantes Ausflugsziel, wenn du Sterne und Architektur liebst: Der Stern ist das Symbol für den Eisenhandel, mit dem die Stadt einst reich wurde. Dementsprechend viele Sterne findest du auf den wunderschönen Häusern am Stadtplatz. mehr

Das Sternhaus beispielsweise ist das auffälligste Haus am Platz: Seine üppige Barockfassade leuchtet in Türkisblau, ein großer goldener Stern prangt über dem Portal. Unweit davon steht das Bummerlhaus, ein gotisches Bürgerhaus, das mal das Restaurant „Zum goldenen Löwen“ war. Der Löwe ist etwas dicklich geraten und ein Bummerl – deshalb der Name. Der Stern dieses Hauses ist allerdings zart und elegant, er thront hoch oben am charismatischen Dachgiebel. Daneben findest du das 7-Sterne-Haus. Unter dem Gesimse schauen eigenartige Köpfe herunter und über ihnen ragen 7 Sterne in den Himmel, sie symbolisieren 7 Planeten.

Pittoresk sind auch die engen Gassen hinter der Altstadt und der Platz, an dem es rauscht: Hier fließen Enns und Steyr zusammen. Am Stadtplatz solltet ihr der Buchhandlung Ennsthaler einen Besuch abstatten. Inmitten von viel Leerstand hält sie unter Arkaden tapfer die Stellung. Nur 10 Minuten Fußweg vom Zentrum entfernt, befindet sich das Museum Arbeitswelt – übrigens auch empfehlenswert. weniger

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